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Koblenz 2016

14. TRIX EXPRESS - Tag in Koblenz 2016
oder: the same procedure as every year…

Ein Bericht von Armin Eschenbacher mit Bildern von Uwe Reinhold
 

Am Samstag, den 01. Oktober 2016 fand in der DB-Museumsaußenstelle Koblenz der inzwischen 14. alljährliche TRIX EXPRESS - Tag  statt. Gleichzeitig beging der Trix Express Club Deutschland e.V.  auch sein 15-jähriges Jubiläum. Wie in den letzten Jahren auch machten sich ein paar Stammtischler per Zug (und Auto) auf den Weg, um den Koblenzer Kollegen und der von Ihnen organisierten Veranstaltung einen Besuch abzustatten.

So begab ich mich also nach kurzer Nacht, bedingt durch den NERFÜ - Stammtisch am Abend vorher, um etwa Viertel nach sechs morgens  mit der S-Bahn nach Nürnberg, wo ich mich in der Osthalle des Hauptbahnhofs mit den anderen Mitreisenden Manfred, Uwe und Wolfgang verabredet hatte. Nachdem wir uns mit reichlich Kaffee (v. a. der Verfasser) und etwas Proviant eingedeckt hatten, begaben wir uns zum Gleis 6, wo uns schon der weitere Mitfahrer Klaus Herzog erwartete. Diese überschaubare Gruppe von fünf Personen bestieg dann den pünktlich einfahrenden IC 2226, der uns über Würzburg und Frankfurt / Main nach Koblenz bringen sollte.

Obgleich in der aktuellen DB-Fahrplanauskunft nichts von Verzögerungen durch Gleisarbeiten bei Mainz gestanden hatte, erreichten wir nach einer kurzweiligen Fahrt und einem 15-minütigem Zwangshalt bei Rüsselsheim Koblenz erst mit 30 min Verspätung gegen 11.45 Uhr. 
Leider standen am dortigen Bahnhofsvorplatz diesmal keine wartenden Taxis bereit, und so mussten wir nochmals eine kurze Wartezeit überstehen, bevor uns dann zwei Taxis in flotter Fahrt hinaus zum DB-Museum bringen sollten.

Dort angekommen trafen wir auch auf  den NERFÜ-Kollegen Andreas Jakob, der mit dem PKW die längere Fahrt von Franken nach Koblenz unternommen hatte. In der Halle waren wieder viele Verkaufsstände und Schauanlagen aufgebaut und die zahlreich erschienenen Besucher drehten bereits munter ihre Runden. In einer Vitrine zu Beginn der Tischreihen gab es die als Neuheiten 2016 angekündigte E-Lok der Baureihe 120 Vorserie in rot-beiger Lackierung und die „EC Mimara“-Personenwagen zu sehen. Allerdings handelte es sich bei der Lok augenscheinlich um ein umgerüstetes, altes Märklin-Modell (Art.nr. 3153) mit der helleren roten Farbe.

Wie immer war wieder für fast alle Interessengruppen etwas dabei, bei Ton Jongen  gab es neben den üblichen Ersatzteilen diesmal auch etliche Umbauten von PIKO-Loks. Außerdem hatten auch wieder Paul Hartrampf, Raymond Peters und Konrad Kempter umgebaute Loks und Wagen dabei. Original TRIX EXPRESS- Loks, Wagen, Schienen und Zubehör gab es wieder wie den sprichwörtlichen Sand am Meer, teilweise zu vernünftigen, teilweise aber auch zu deutlich überhöhten Preisen. Hartmut vom NERFÜ-Stammtisch war diesmal wegen eines anderen Termins nicht in Koblenz vertreten.

Bilder von drinnen

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Nach einiger Zeit und den ersten Umrundungen trafen wir Stammtischler uns dann an einer der Biertischgarnituren, um bei lecker Kaffee und Kuchen ein kleines Pläuschchen über die gewonnenen Eindrücke zu halten.

Nachdem es morgens etwas geregnet hatte, nutzte ich das besser werdende Wetter am frühen Nachmittag, um den vielen auf dem Freigelände abgestellten, teilweise restaurierten Loks und Wagen meine Aufwartung zu machen. Als Überbleibsel des diesjährigen Sommerfestes mit dem Motto „60 Jahre Einheitslokomotiven“ waren unter der Überdachung des Museumsbahnsteiges zahllose Informationstafeln  mit Bildern und Erläuterungen zu diesem interessanten Thema zu begutachten.

Bilder von draußen

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Auch die Clubanlage im ersten Stock der Halle war wieder zu besichtigen und man konnte die (Um-) Baufortschritte des letzten Jahres begutachten. So wird unter anderem der bisherige Kopfbahnhof teilweise zu einem Durchgangsbahnhof umgestaltet.

Nach der eine oder andere Kollege nochmals einen Rundgang durch die Tischreihen gemacht hatte, trafen wir uns dann um 16 Uhr am Eingang der Halle, um bei deutlich besser gewordenem Wetter wie üblich zu Fuß den Weg in die Innenstadt von Koblenz anzutreten. Auch dieses Jahr war das Koblenzer Brauhaus als Ziel auserkoren, um uns dort mit Speis und Trank für die Heimfahrt zu stärken. Als wir dort um ca. 16.30 Uhr ankamen, war das Brauhaus schon sehr gut gefüllt und wir mussten noch kurz auf das Freiwerden unseres Tisches warten. Auch die Entgegennahme der Bestellung und die Bereitstellung der Speisen verzögerte sich durch die große Gästezahl, sodass wir uns schon Gedanken wegen des rechtzeitigen Eintreffens am Bahnhof machten. Diese waren dann aber, wie sich herausstellen sollte, gänzlich unbegründet, da der IC aus Köln kommend schon 20 Minuten Verspätung hatte. So traten wir also erst gegen 19.10 Uhr die Heimfahrt Richtung Franken an. In Frankfurt Hbf nutzten wir die etwas längere, aber geplante Umsteigezeit von ca. 45 Minuten für ein Bierchen in einem der Bahnhofscafes. Leider fuhr sich auch der ICE nach Nürnberg, bedingt durch Bauarbeiten im Spessart, wieder ca. 20 Minuten Verspätung ein, von denen er bis Nürnberg nichts mehr aufholen konnte.

Nachdem wir Stammtischler uns schon im Zug kurz vor Einfahrt in Nürnberg verabschiedet hatten, sprintete ich hinüber zu Gleis 22, um gerade noch meine S-Bahn nach Ansbach zu erreichen, während die anderen Mitreisenden mit Pkws ihre Heimreise fortsetzten.

Ich möchte mich hiermit noch herzlich bei den mitfahrenden Kollegen bedanken, es war trotz der üblichen Probleme mit Verspätungen der Züge wieder ein sehr schöner Tag in Koblenz.
Bis zum nächsten Jahr!

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