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Ilztalbahn

Der Weg war das Ziel: Mit der Ilztalbahn „in Waid eina“
Ein Bericht von Günther Heinisch mit Bildern von Lothar Göss

Am Tag der Deutschen Einheit 2014 trafen sich vier NERFÜ-Stammtischler bei dichtem Morgennebel am Hauptbahnhof Nürnberg. Einer hatte seine komplette Familie dabei (ja, das ist erlaubt!), und so bestiegen sieben Personen einen Regionalexpress Richtung Regensburg. In Beratzhausen kamen noch zwei weitere Stammtischler dazu.
In Regensburg mussten wir das erste Mal umsteigen. Weiter ging es nach Plattling, wo sich mittlerweile der Nebel verzogen hatte und uns die Sonne begrüßte.

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Wir stiegen noch einmal um und erreichten um 10:39 Uhr Passau. Hier begann der eigentliche Zweck unseres Ausflugs: eine Fahrt mit der Ilztalbahn. (Mehr über diese Bahn erfährt man hier.)

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Ein Desiro-Triebwagen brachte uns nach Überquerung der Donau auf kurviger Strecke nach Waldkirchen. (Mehr über diese Stadt erfährt man hier.) Die Fahrt verlief zwischen Felsen hindurch, an der Ilz entlang, durch ein paar Tunnels, dem Tal des Osterbachs folgend, vorbei an mächtigen Bäumen, deren Höhe man nur grob schätzen konnte, und über grüne Wiesen. Kurz gesagt, sie war romantisch!

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Der Bahnhof Waldkirchen liegt am Rande der Stadt und etliche Meter tiefer als das Zentrum, weshalb wir für Weg hinauf zum Marktplatz etwas länger brauchten als geplant. Daher begaben wir uns unverzüglich in den Gasthof Lamperstorfer, wo ich einen Tisch für das Mittagessen reserviert hatte.

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Speis und Trank mundeten allen, und hernach blieb noch etwas Zeit, sich in der Stadt umzuschauen. Auf dem Rückweg zum Bahnhof hatte man jetzt auch ein Auge für die Reste der alten Ringmauer, denn nun ging es ja bergab.

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Die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges nutzen wir, um den Bahnhofsbereich noch ein wenig zu erkunden. Auch in Gesprächen mit den ehrenamtlichen Helfern der Ilztalbahn, die an diesem Tag den Betrieb sicherten, konnte man interessante Dinge erfahren.

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„Zugfahrer, kommst Du nach Waldkirchen, besichtige dorten den Abort im Bahnhof!“

Dieser Tipp ist ernst gemeint! In der Realität gelangt man durch eine der Türen, die in obigem Bild zu sehen sind, dorthin. Hier kommt man zu einer Galerie mit weiteren Fotos, wenn man auf die Tür klickt.

Einen Wermutstropfen galt es allerdings noch zu schlucken. Eigentlich sollte uns nämlich ein historischer „Roter Brummer“ der Passauer Eisenbahnfreunde zurück nach Passau befördern. Aber leider hatte man bei diesem am Tag zuvor einen Getriebeschaden festgestellt. Er war also nicht einsatzbereit, weshalb wir wieder einen modernen Desiro besteigen mussten.

Trotzdem fand der Ausflug bei allen Teilnehmern Anklang, und nach der wiederum mit zweimaligem Umsteigen verbundenen Rückfahrt verabschiedeten sich gegen 19:45 Uhr die letzten Mitfahrer am Nürnberger Hauptbahnhof voneinander.

Ergänzung: Über die Weihnachtsfeiertage 2014 weilte Lothar mit seiner Frau im “Bayerischen Böhmerwald”. Auf einer der Wanderungen, welche die beiden dort unternahmen, kamen sie an dem an der Ilztalbahn gelegenen Bahnhof Kalteneck vorbei. Dort entdeckten sie die kläglichen Reste der ehemaligen Strecke nach Deggendorf. Ein paar Bilder davon gibt es hier zu sehen.

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