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Hamburg 2017

Tagesfahrt ins Miniaturwunderland 2017
Ein Bericht von Armin Eschenbacher mit Fotos von Peter Tümmel

Die Idee, einen Tagesausflug ins Miniaturwunderland (im folgenden kurz nur MiWuLa genannt) zu unternehmen, wurde uns von Reinhard zum ersten Mal im Rahmen des vorletzten NERFÜ - Stammtisches Ende September 2016 vorgetragen. Wie bei einigen anderen Stammtischkollegen auch stieß dieses Vorhaben bei mir auf Interesse und Zustimmung, da mein letzter Besuch  bei den Hamburger Modellbahn- und Baukünstlern schon wieder zwei bis drei Jahre zurücklag.
Beim darauffolgenden Stammtisch wurde die Sache dann konkretisiert und größtenteils bereits fixiert, was Ablauf, Zugverbindungen und Teilnehmer betraf. Da die Bahn zu dieser Zeit besonders günstige Sparpreise anbot, sollte uns die Zugfahrt inklusive Reservierung gerade mal 38 Euronen kosten. Als Termin wurde Donnerstag, der 12. Januar 2017 auserkoren, da wir werktags und nach den Ferien auf eine geringere Besucherzahl hofften.
So machte ich mich also an dem besagten Tag frühmorgens um etwa halb fünf mit der S-Bahn auf nach Nürnberg, wo ich in der Mittelhalle des Hauptbahnhofs auf die anderen Nürnberger Mitreisenden Manfred, Werner und Lothar traf. Wir marschierten dann sogleich hinaus zum Bahnsteig von Gleis 7, an dem uns zwei weitere Ausflugsteilnehmer, welche aber nicht unserem Stammtisch angehören, empfingen. Relativ pünktlich um ca. 5:30 Uhr kam dann auch schon der ICE 888 aus München eingefahren, in dem uns bereits die Ingolstädter Gruppe um Reinhard und Peter erwartete.
Die Fahrt nach Hamburg über Würzburg, wo auch noch Andreas zu uns stieß, verlief dann kurzweilig und ohne größere Zwischenfälle, so dass wir den Hamburger Hauptbahnhof   fast planmäßig um kurz vor 10 Uhr erreichten. Am Vorplatz kaperten wir umgehend zwei Taxis, die uns recht schnell zum MiWuLa brachten. An den Kassen war, wir uns erhofft hatten, nur wenig Andrang, so dass wir zügig in die „heiligen Hallen“ eingelassen wurden.
Nachdem wir den Ballast in Form von Rucksäcken und Winter-Überbekleidung in den zur Verfügung stehenden Spinden eingeschlossen und einen Treff-Zeitpunkt für das gemeinsame Mittagessen ausgemacht hatten, starteten wir in kleineren Gruppen mit der Besichtigung und Erkundung der auf mehreren Stockwerken verteilten Anlagenteile. Der erst im Spätherbst neu in Betrieb genommene Italien - Abschnitt ist vor allem landschaftlich und modellbautechnisch sehr schön geworden. Imposant anzusehen sind unter anderem Rom mit seinem vielgleisigen Kopfbahnhof „Termini“, dem Vatikan, dem Forum Romanum und seinen anderen Sehenswürdigkeiten. Aber auch die nachgestaltete Hügellandschaft der Cinque Terre, die (Mittelmeer?-) Küste und der regelmäßig mit Grollen und Lichteffekten  ausbrechende Vesuv sind Highlights dieses neuen Anlagenteils. Da bis auf ein paar Kindergruppen rund um die Anlage wenig los war, konnte man sich alles in Ruhe und genauesten anschauen. So vergingen die ersten zweieinhalb Stunden bis zum verabredeten Mittagessen recht schnell.

Zu Fotos vom neuen Bauabschnitt bitte auf das Bildchen klicken.

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Nachdem wir uns im SB-Restaurant ausreichend und günstig gestärkt hatten, führte uns der Weg nochmals an die Anlage. Nun wurde auch den schon bekannten Teilen wie der Schweiz, Skandinavien und so weiter ein ausgiebiger Besuch abgestattet. Zum Schluss schaute ich dann noch im MiWuLa-Shop vorbei, in dem es neben zahllosen medialen Dokumentationen in Form von Zeitschriften und DVDs auch Modellautos, Souvenirs und etwas überteuerte MiWuLa – Sonderwagen gab. Weiteres rollendes Material suchte ich dort allerdings vergeblich.
Da wir unseren Zug Richtung Heimat um 18 Uhr nicht verpassen wollten, hatten wir uns für 17 Uhr zum Verlassen der Ausstellung verabredet. Als sich dann alle wieder komplett vor dem Ausgang versammelt hatten, hielten wir wieder nach Taxis Ausschau, die uns zurück zum Bahnhof bringen sollten. Dies gestaltete sich diesmal jedoch etwas schwieriger als am Morgen. Mit leichter Verzögerung und auf mehrere Grüppchen verteilt erreichten wir letztendlich doch rechtzeitig den Bahnhof. Die Rückfahrt nach Nürnberg mit dem ICE 885 verbrachte man auf verschiedenste Weisen. Es wurden Eindrücke ausgetauscht, gefachsimpelt und neue Pläne und Vorhaben besprochen. Beim einen oder anderen forderte der lange Tag dann doch seinen Tribut in Form eines kleinen Nickerchens (vor allem beim Verfasser).
Wegen Bauarbeiten zwischen Würzburg - wo sich Andreas bereits wieder Richtung Bamberg verabschiedet hatte - und Nürnberg kam der Zug mit einer leichten Verspätung von 10 Minuten an. Nach einem schönen und unterhaltsamen Ausflug war es nun an der Zeit, sich voneinander zu verabschieden. Der Ingolstädter Teil der Gruppe fuhr mit dem ICE weiter Richtung Oberbayern und wir, die in Nürnberg ausgestiegen waren, traten mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln den restlichen Heimweg an.

Zusammenfassend  kann ich nur sagen:

  1. Das MiWuLa ist immer eine Reise wert!
  2. Es war sicherlich nicht mein letzter Besuch dort.

Herzlichen Dank an alle Mitfahrer und besonders an Reinhard fürs Organisieren der Fahrt .

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