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Die Modulanlage

Bericht: Günther Heinisch, Peter Tümmel. Fotos und Grafiken: Peter Tümmel, Uwe Reinhold.

Im Herbst 2006 beschlossen die Stammtischmitglieder den Bau einer Modulanlage, die einen Fahrbetrieb mit langen Zügen ermöglicht. Das bisher verwendete Brett mit einem doppelgleisigen Oval war dafür zu klein.

Brett02

Die Planung begann, und schon bald, im Januar 2007, war ein erstes Mustermodul zu bewundern. Die Stammtischmitglieder beteiligten sich mit Geldspenden und stellten Gleismaterial zur Verfügung.
Beim 22. Stammtisch am 25.5.2007 war es dann soweit: Unsere Modulanlage ging in den Probebetrieb.
Die Anlage bestand zunächst aus sechs teilweise austauschbaren Modulen, jedes etwa 110 cm lang und 95 cm breit. Damit können sie von einer Person noch einigermaßen bequem transportiert werden. Auch ist es möglich, bei beschränktem Platz Mittelmodule wegzulassen.

Gleisplan_alt
Ursprünglicher Gleisplan

Module_roh
Zwei Module im Rohzustand

Verbinder_alt
Modulverbindung

Diese Verbindungen sind eigentlich für Möbel gedacht und nicht dafür ausgelegt, dauernd geschlossen und wieder geöffnet zu werden. Davon leiern sie aus. Daher wurden sie mittlerweile durch Spannverbinder wie im Bild unten ersetzt.

Spannverschluss
Diese Verschlüsse sind wesentlich stabiler.

Der Fahrbetrieb und die Steuerung erfolgten durch zwei Trafos und Stellpulte, die sich getrennt voneinander jeweils in der Nähe der Endmodule befanden.
Im April 2008 wurde beschlossen, die Anlage um ein Eckmodul sowie ein weiteres gerades Modul zu erweitern. Bereits im September fand der erste Probebetrieb statt, und nach langen Diskussionen stand im Oktober der Gleisplan fest.
Ende 2012 erfolgte eine weitere Überarbeitung. Seitdem sieht der Gleisplan so aus:

Gleisplan_aktuell_klein
Der aktuelle Gleisplan. Bild anklicken für größere Darstellung.

Es folgen ein paar Bilder vom Bau der neuen Module.

Trasse_1
Aufzeichnung der Trasse

Trasse_2
Die Gleise sind verlegt.

Module_Probe
Erste Fahrversuche mit dem Eckmodul

Da der Fahrbetrieb, bedingt durch „Verständigungsschwierigkeiten“ der beiden räumlich getrennten „Fahrdienstleiter“, nicht immer reibungslos vonstatten ging, beschloss man, ein zentrales Stellpult zu bauen und die beiden Fahrpulte neben diesem zu platzieren, so dass die Bedienung durch eine Person erfolgen kann. Der erste Test dieses Stellpultes fand im Februar 2009 statt und zeigte, dass es noch nicht ganz ausgereift war. Daher wurde es noch verbessert und im März dann nach weiteren ausführlichen Tests für gut befunden.

Seitdem passieren die Unfälle nicht mehr aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten, sondern wegen dem Ehrgeiz, möglichst viele Züge gleichzeitig auf den zwei Stromkreisen fahren zu lassen.

Pult
Unser Stellpult.

Wenn Ihr obiges Bild anklickt gelangt Ihr zu einem Bericht über den Bau des Stellpultes.

Wie der Aufbau der Modulanlage vonstatten geht ist in der Bildergalerie zu sehen, zu der es mit Klick auf das Vorschaubild unten geht.

Vorschau

Und dann beginnt der Fahrbetrieb, planmäßig und reibungslos. Es sei denn, dem Fahrdienstleiter ist mal wieder durch herumstehende Stammtischler der Blick auf das hinterste Ende der Anlage verwehrt...